Angehörigenpflege

Angehörigenpflege aufwerten

Die Alterung der Gesellschaft und steigende Gesundheitskosten haben zu einem Pflegenotstand geführt. Gleichzeitig sind immer mehr Frauen, die einen Grossteil der privaten Pflegeleistung erbringen, erwerbstätig. Darauf müssen öffentliche und private Arbeitgebende reagieren. Mitarbeitende, die einen kranken Partner oder eine kranke Partnerin, betagte Angehörige oder ein Kind mit Behinderungen betreuen, brauchen besondere Unterstützung.

Unternehmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in ihrem Betrieb aktiv thematisieren und ihre Führungskräfte sensibilisieren, können mit dieser Entwicklung besser umgehen. Zudem erweist es sich als nützlich, die familiären Belastungen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden in Umfragen oder bei Mitarbeitendengesprächen zu erfassen.

Grundsätzlich lassen sich die bei der Kinderbetreuung wirksamen Vereinbarkeitsinstrumente auch auf die Angehörigenpflege übertragen. Dazu gehören:

Wichtig sind auch Beratung und Information: Unterstützen Sie pflegende Mitarbeitende bei der Suche nach professioneller Hilfe. Informieren Sie über regionale Unterstützungsangebote wie Tagespflege, betreutes Wohnen, Pflegekurse und medizinische und hauswirtschaftliche Servicedienste.

  • individuelle und flexible Arbeitsbedingungen
  • bei Betreuungsengpässen bezahlte Pflegetage
  • Telearbeit 
  • vorübergehende Pensenreduktionen oder spezielle Urlaubsregelungen

Praxisbeispiel Angehörigenbetreuung

Lesen Sie wie die Roche ihre Mitarbeitenden bei der Pflege von Angehörigen unterstützt.

Weiterführende Informationen