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Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie ermöglichen

In Kooperation mit Curaviva Basel-Stadt führt die Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel am Mittwoch, 27. Februar 2019 eine Veranstaltung zum Thema Fachkräftemangel und familienfreundliche Arbeitsbedingungen in der stationären Langzeitpflege durch.

In der stationären Langzeitpflege fehlen die Fachkräfte. Mit ein Grund dafür, dass überdurchschnittlich viele Ausgebildete frühzeitig aus der Branche aussteigen, sind die Arbeitsbedingungen. Denn wer Pflegeberuf und Familie unter einen Hut bringen will, steht vor grossen Herausforderungen: unregelmässige Arbeitszeiten, Nachtdienst und Pikett machen die stationäre Langzeitpflege für Frauen und Männer mit familiären Verpflichtungen nicht besonders attraktiv.

An der Veranstaltung vom 27. Februar 2019 zeigen Vertreterinnen und Vertreter von innovativen Alterspflegeinstitutionen auf, mit welchen Massnahmen ihre Betriebe den Angestellten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen – und wie sich daraus ein echter Gewinn für alle ergibt. Der Erfahrungsaustausch bietet interessierten Führungskräften die Gelegenheit, sich zu vernetzen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Wann: Mittwoch, 27. Februar 2019, 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr mit anschliessendem Apéro

Was: Kurzreferate und Erfahrungsaustausch über Best Practices und Vorteile von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen in Betrieben der stationären Langzeitpflege

Wo: Bethesda Spital Basel

Zielgruppe: Heimleiterinnen und Heimleiter, Pflegedienstleiterinnen und Pflegedienstleiter, HR-Fachpersonen und interessierte Mitarbeitende von Alterspflegeinstitutionen, Hospizen und Palliative Care Zentren

Anmeldung: Bis zum 18. Februar 2019 an familienfreundliches-basel@bs.ch

Die Details zum Programm finden Sie auf dem Flyer.

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Betreuung von betagten Menschen: eine Herausforderung für Erwerbstätige?

Veranstaltungsrückblick

Der regionale Think Tank metrobasel stellte am 5. November 2018 im Universitätsspital Basel seine aktuelle Studie «Aging – Betreuung» zur Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Betagtenbetreuung vor. Rund 80 Interessierte fanden sich im kleinen Hörsaal des Zentrums für Lehre und Forschung ein.

Nachdem Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello in ihrem Einführungsreferat auf den demografischen Wandel und dessen Einfluss auf Betreuungsarbeit einging, präsentierte Regula Ruetz, Direktorin von metrobasel, die zentralsten Ergebnisse und Handelsempfehlungen der Studie. Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Medizin und Verwaltung nahmen anschliessend Stellung zu den Resultaten. Es diskutierten: Dr. Lukas Engelberger (Regierungsrat und Vorsteher des Gesundheitsdepartements BS), Gabriele Marty (Leiterin Abteilung Alter der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Baselland), Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello (Universität Bern), Leila Straumann (Leiterin Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Basel-Stadt), Prof. Dr. med. Reto W. Kressig (Klinische Professur für Geriatrie an der Universität Basel) und Prof. Dr. Jonathan Bennett (Berner Fachhochschule). Moderiert wurde das Gespräch von Raymond Dettwiler (Dozent für Marketing an der Hochschule für Wirtschaft FHNW).

Ein anschliessender Apéro bot die Gelegenheit zum weiteren Austausch.

Die Veranstaltung wurde von metrobasel in Kooperation mit der Familienfreundlichen Wirtschaftsregion Basel durchgeführt.

Download: metrobasel-Studie «Aging – Betreuung»